Stellungnahmen und Aktuelles
Hier publizieren wir regelmässig unsere Stellungnahmen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und verschiedene News aus der Zentralschweizer Kultur.
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Ja zum B+A 24/2026 zur Förderung des Mittelbaus und der Kinokultur
Die IG Kultur Luzern begrüsst den B+A 24 «Subventionsverträge Kultur 2027 bis 2030 und Kinoförderung» des Luzerner Stadtrats an den Grossen Stadtrat und unterstützt die Verlängerung der Subventionsverträge, die beantragte Erhöhung der Förderbeiträge an die mittelgrosse Kulturbetriebe Südpol, Kleintheater, Neubad und Konzerthaus Schüür sowie die verstärkte Förderung der Kinokultur. Angesichts struktureller Herausforderungen wie etwa Digitalisierung und steigende Betriebskosten sind letztere Mittel notwendig, um den Erhalt der in der Stadt Luzern verbliebenen Kinos zu sichern. Die beantragten Beiträge für die Luzerner Kinos und die mittelgrossen Kulturbetriebe stärken nicht nur die kulturelle Infrastruktur der Stadt, sondern entsprechen auch zentralen Zielen der Kulturagenda 2030: Planungssicherheit, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Kulturförderung.
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Sentimatt für die Kulturstadt
Die ehemalige Schindler-Fabrik in der Sentimatt gehört dem Kanton Luzern und wird derzeit von der PH Luzern genutzt, die 2031 einen neuen Campus in Horw bezieht. Bereits heute stellt sich die Frage nach der künftigen Nutzung des Areals. Diese Woche wurde im Luzerner Stadtparlament dazu das Postulat 243 eingereicht, das den Stadtrat auffordert, Interesse am Erwerb der Liegenschaft zu zeigen. So hätte die Stadt die Chance, das Areal an zentraler Lage als kulturellen Freiraum zu sichern und ihre Ziele der Kulturagenda 2030 umzusetzen. Diese sieht vor, dass die Stadt Kulturschaffenden und Veranstaltenden passende Räume zur Verfügung stellt und sich bei städtebaulichen Entwicklungen aktiv für Kulturräume einsetzt. Das Areal ist dafür prädestiniert und in Luzern fehlt es an bezahlbaren und geeigneten Räumen für Kulturschaffende. Die IG Kultur Luzern unterstützt das Postulat und fordert den Stadtrat auf, beim Kanton Interesse am Erwerb der Sentimatt zu deponieren.
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Ramon Juchli wird neuer Co-Chefredaktor des «null41 Kulturmagazins»
Ramon Juchli wird per Januar 2027 neuer Co-Chefredaktor des «null41 Kulturmagazins». Er folgt auf Giulia Bernardi. Sie wird die IG Kultur Luzern per Ende November verlassen. Juchli schloss die Journalistenausbildung am MAZ ab und ist seit mehreren Jahren im Innerschweizer Lokaljournalismus tätig. Aktuell arbeitet er als Redaktor im Regionalbüro Luzern von Keystone-SDA. Ausserdem ist er Teil der externen null41-Redaktion und schreibt bereits regelmässig als freier Autor für das Magazin.
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Start Mitwirkungsprozess Vision Theaterwerkplatz Luzern
Der Partizipationsprozess für die Entwicklung der Vision Theaterwerkplatz Luzern beginnt nach den Sommerferien. Die Stadt Luzern lädt alle Interessierten ein, aktiv an der Zukunft des Luzerner Theaters mitzuwirken. Am 22. August 2026 zwischen 10 und 12 Uhr findet die erste dialogorientierte Veranstaltung rund um das Luzerner Theater statt, wo sich die interessierte Bevölkerung einbringen kann. Die IG Kultur Luzern ruft dazu auf, sich zu beteiligen, um eine vielfältig abgestützte mehrheitsfähige Vision für das Theater mitzugestalten und wird sich aktiv in den Prozess einbringen.
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Nein zum Postulat 686 im Luzerner Kantonsrat
Im Sommer lockt das gute Wetter die Menschen nach draussen: an Konzerte, Theateraufführungen oder Zirkusvorstellungen. Diese finden oft auf schönen Plätzen in Waldnähe statt. Genau das steht nun zur Debatte: Das Postulat 686 über den Erhalt des bisherigen Zeitraums der Brut- und Setzzeit im Kanton Luzern fordert einen längeren Schutzzeitraum für Wildtiere während der Brut- und Setzzeit. Durch die Forderungen des Postulats würde es nicht mehr zu Einzelfallprüfungen kommen, sondern zu einem generellen Verbot, was die IG Kultur Luzern ablehnt.
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Gesuchsportal Strukturförderung für Mittelbau ab 1. August
Bald ist es soweit! Ab dem 1. August können mittelgrosse Kulturbetriebe im Kanton Luzern ihre Gesuche für die Strukturförderbeiträge ab 2027 über das digitale Gesuchsportal der kantonalen Kulturförderung einreichen. Das Portal publiziert ab August alle wichtigen Informationen zu den Kriterien, den einzureichenden Unterlagen, den Fristen und dem weiteren Verfahren.
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Alle Inklusive - Workshops in der Zentralschweiz
Gemeinsam mit dem Kleintheater Luzern und dem Netzwerk Neubad organisiert die IG Kultur Luzern interaktive Workshops in allen sechs Zentralschweizer Kantonen. Damit will die IG Kultur Luzern dazu beitragen, dass Kulturhäuser Barrieren in ihren Strukturen erkennen und konkrete, realisierbare Massnahmen für mehr kulturelle Teilhabe entwickeln können. Das Angebot richtet sich an alle Kulturinstitutionen, Vereine, Verbände, Kunst- und Kulturschaffende in der Zentralschweiz, die ihre Arbeit oder ihre Betriebe inklusiv(er) gestalten möchten und Projekte konzipieren oder vorantreiben wollen.
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Luzerner Kantonsrat sagt definitiv Ja zur Strukturförderung
Der Luzerner Kantonsrat hat am 11. Mai 2026 in der zweiten Beratung der Einführung der Strukturförderung für mittelgrosse Kulturbetriebe mit 111:4 Stimmen definitiv zugestimmt. Bereits im März hat das Luzerner Kantonsparlament die Vorlage gutgeheissen. Auch nach der zweiten Beratung der Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur – welche die ausgearbeitete Botschaft einstimmig befürwortete – stiess die Vorlage auf breite Zustimmung.
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Neue und überarbeitete Ausschreibungen Stadt Luzern
Im April hat die Stadt Luzern zwei neue Ausschreibungen lanciert. Im Rahmen der Umsetzung der Kulturagenda 2030 werden mit der neuen Infrastrukturförderung Investitionen in die Kulturinfrastruktur unterstützt und mit der Ausschreibung Kulturvermittlung und Inklusion Initiativen gefördert, die den Zugang zu Kultur für alle Bevölkerungsgruppen stärken. Die IG Kultur Luzern begrüsst zudem die überarbeiteten Förderkriterien der Projekt- und Veranstaltungsförderung (FUKA Fonds).
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Matthias Burki erhält den Innerschweizer Kulturpreis
Herzliche Gratulation! Der Luzerner Verleger und Kulturvermittler Matthias Burki erhält den Innerschweizer Kulturpreis 2026. Von 1999 bis 2008 war er Redaktionsleiter beim «null41Kulturmagazin». Er hat den Kulturkalender damals übernommen, diesen 2000 zum Kulturmagazin ausgebaut und 2004 einen Relaunch lanciert. Als Mitbegründer und Leiter des Luzerner Verlags Der gesunde Menschenversand setzt er sich seit vielen Jahren für die gesprochene Literatur ein.