Stellungnahmen und Aktuelles
Hier publizieren wir regelmässig unsere Stellungnahmen zu aktuellen kulturpolitischen Themen und verschiedene News aus der Zentralschweizer Kultur.
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Mindestlöhne in der Stadt Luzern in Gefahr
Nachdem der Grosse Stadtrat im Mai 2025 die Volksinitiative «Existenzsichernde Löhne jetzt» der Juso gutgeheissen hatte und danach der Kantonsrat und auch der Nationalrat kommunale und kantonale Mindestlöhne verhindern wollten, möchte nun die knappe bürgerliche Mehrheit des Grossen Stadtrats die Einführung des Mindestlohns von 22.75 Franken in der Stadt Luzern stoppen respektive wieder abschaffen. Die IG Kultur Luzern ist für die Einführung des Mindestlohns. Dieser ist ein wichtiger Schritt hin zu faireren Arbeitsbedingungen und wird auch eine Verbesserung für die Kulturschaffenden bringen.
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Pascal Zeder übernimmt die Leitung des null41 Verlags
Der Luzerner Pascal Zeder wird per Februar 2026 neuer Verlagsleiter von null41 und Co-Geschäftsleiter der IG Kultur Luzern. Er tritt die Nachfolge von Dominik Bienz an, der den Verlag sechs Jahre geleitet hat und per Ende 2025 verlässt.
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Neues Luzerner Theater: Ja zum Sonderkredit!
Die IG Kultur Luzern begrüsst den neuen Anlauf zur Entwicklung des neuen Luzerner Theaters und ruft dazu auf, dem Sonderkredit von 1,91 Millionen Franken zuzustimmen. Mit diesem soll eine breit abgestützte «Vision für den Theaterwerkplatz Luzern» erarbeitet werden. Im Februar 2025 lehnte die Luzerner Stimmbevölkerung den Projektierungskredit für das Neue Luzerner Theater ab. Dieser Entscheid war jedoch kein Votum gegen das Theater. Vielmehr wurde damit der Auftrag erteilt, gemeinsam mit der Bevölkerung eine tragfähige Lösung für ein neues Luzerner Theater zu finden.
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IG Kultur Luzern ist neue Partnerin von Here ! Am
Here ! Am (H!A) ist eine Initiative von artlink und unterstützt Künstler:innen mit Flucht- und Migrationserfahrung, die kürzlich in die Schweiz gezogen sind. Mit dem dreijährigen Impulsprogramm H!A stärkt artlink die Partizipation von Künstler:innen in der Kulturlandschaft Schweiz mit dem Ziel, eine systematischere und schnellere Teilhabe zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit nationalen Partner:innen bietet H!A dezentrale Anlaufstellen und Dienstleistungen sowie Angebote, die einen niederschwelligen Einstieg in die Kulturlandschaft und Kulturproduktion in der Schweiz ermöglichen. Ab 2026 veranstaltet die IG Kultur Luzern Workshops für Künstler:innen in der Region Zentralschweiz.
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Die IG Kultur Luzern feiert null41 Jubiläum
400 Ausgaben null41 Kulturmagazin. Das sind 36 Jahre unabhängiger und kritischer Kulturjournalismus aus der Zentralschweiz! Das möchte die IG Kultur Luzern als Herausgeberin feiern und zugleich darauf aufmerksam machen, dass der Kulturjournalismus unter Druck steht: Inserateeinnahmen und Abos reichen oft nicht, um das Magazin stabil zu finanzieren. Das null41 Kulturmagazin ist angewiesen auf Abos und Inseratebuchungen sowie auf finanzielle Unterstützung und Förderung, um weiterhin hochwertige Inhalte zu erstellen und mutigen Journalismus zu betreiben. Die IG Kultur Luzern setzt sich dafür ein, dass lokale Künstler:innen und kulturelle Ereignisse die Sichtbarkeit und Anerkennung erhalten, die sie verdienen, dass das vielfältige Zentralschweizer Kulturschaffen besprochen, verhandelt und vermittelt wird.
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Analyse Abstimmungsergebnis: Grosse Zustimmung für das Luzerner Theater
Nach dem deutlichen «Nein» zum Projektierungskredit für das Neue Luzerner Theater hat die Stadt Luzern bei gfs.bern eine Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das Luzerner Theater bei der Bevölkerung auf grosse Zustimmung und Sympathie stösst und dass das Projekt «überall» mehrheitlich aufgrund zu hoher Kosten und der Grösse abgelehnt wurde.
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IG Kultur Luzern unterstützt neue Vorlage für Strukturförderung des Kanton Luzern
Die IG Kultur Luzern begrüsst die neue Gesetzesvorlage für die Strukturförderung der Kulturbetriebe des Kanton Luzern und unterstützt die Stossrichtung. Das neue Modell sieht vor, dass die strukturelle Förderung von mittelgrossen Kulturbetrieben mit kantonaler Ausstrahlung per Januar 2027 gemeinsam von Kanton und Standortgemeinden partnerschaftlich getragen wird. Der kulturelle Mittelbau spielt für die kulturelle Vielfalt im Kanton eine bedeutende Rolle und das neue Fördermodell stellt für diese Institutionen einen Meilenstein dar. Die damit verbundene Erhöhung der Mittel sowie die längerfristige Absicherung durch Leistungsvereinbarungen ermöglichen die dringend notwendige Professionalisierung und Weiterentwicklung. Aus Sicht der IG Kultur Luzern gibt es bei einigen Detailfragen noch Klärungsbedarf, etwa beim Kriterienkatalog, bei der Mitwirkung der Gemeinden, bei der Kommission sowie bei der Förderung von kulturellen Institutionen in kleinen Gemeinden. Diese sollten im weiteren Prozess aber gut lösbar sein. Die Verankerung der regionalen Strukturförderung im kantonalen Kulturförderungsgesetz ist wegweisend für die Kulturbetriebe und die kantonale Kulturpolitik.
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Für eine starke Zentralschweizer Kultur: Jahresrückblick der IG Kultur Luzern 2024
Auch im Jahr 2024 setzte sich die IG Kultur Luzern für die Sichtbarkeit, Relevanz und Stärkung der Kultur in der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik ein. Indem wir uns organisierten, Themen setzten und heikle Fragen nicht scheuten, konnten wir kulturpolitische Anliegen wirkungsvoll vertreten. Hier der Rückblick auf unsere vielfältige Arbeit in einem intensiven Geschäftsjahr.
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Das Ende der Billettsteuer
Die Billettsteuer wurde abgeschafft! Seit über 100 Jahren wird sie in Luzern erhoben, trägt dazu bei, die Zentrumslasten der Stadt Luzern im Bereich Kultur und Sport auszugleichen, ermöglicht einen Umverteilungsmechanismus von etablierten Institutionen zu experimentellen Produktionen und leistet so einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt. Nun hat das Stadtparlament am 27. März 2025 das Ende der Billettsteuer per 2027 beschlossen. Die IG Kultur Luzern hat sich zuvor gegen eine vorschnelle Abschaffung der Steuer ohne Plan für eine Nachfolgelösung eingesetzt. Wichtig ist nun, dass die Förderbeiträge für Kultur und Sport, die künftig in Konkurrenz zu weiteren Aufgaben der Stadt stehen, nicht gekürzt werden und dass die Rahmenbedingungen für das Kulturschaffen in Luzern erhalten bleiben, idealerweise ausgebaut und gestärkt werden.
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Keine Abschaffung der Billettsteuer ohne Plan für die Kultur- und Sportförderung
Vieles deutet darauf hin, dass am 27. März 2025 im Grossen Stadtrat die Billettsteuer und somit der Fonds für die Kultur- und Sportförderung abgeschafft werden könnte. Die IG Kultur Luzern und Sportstadt Luzern fordern gemeinsam, dass dies nicht geschieht, ohne eine klare Nachfolgelösung für die Kultur- und Sportförderung in der Stadt Luzern, die langfristige Stabilität und Planbarkeit garantiert. Vor der allfälligen Einführung einer neuen Förderstruktur wünschen sich die beiden Interessenvertretungen für Kultur und Sport einen partizipativen politischen Prozess.