01.09.2017

Hintergrund

Nach dem Nein der Luzerner Bevölkerung zur Steuerfusserhöhung und dem Nein des Kantonsrats zu einer Lockerung der Schuldenbremse für das Jahr 2017, präsentierte der Regierungsrat die Eckpunkte des Budgets 2017 mit weitreichenden Abbaumassnahmen. Mit einer Kürzung um 40 Prozent existentiell betroffen ist die Kulturförderung und damit die Kulturschaffenden. Beiträge an Theaterproduktionen, Musikprojekte, Kunst- und Ausstellungsprojekte der bildenden und der angewandten Kunst sowie  Verlagsförderung sollen gekürzt oder ganz gestrichen werden.

Das gleiche plant Bildungs- und Kulturdirektor Reto Wyss auch im nächsten Jahr. Falls der Kantonsrat die Schuldenbremse für das nächste Jahr nicht lockern will, droht die Kulturförderung ganz unterzugehen. Deshalb wehren sich grosse und kleine Kulturinstitutionen und zahlreiche Kulturschaffende gegen den Untergang der Kulturförderung.

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