dasKulturMagazin - Luzern
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No. 01 - Januar 2007
200. Ausgabe - Die 100 bedeutendsten Kulturköpfe der Zentralschweiz

Das Kulturmagazin für Luzern und die Zentralschweiz feiert in seiner 200. Ausgabe die hiesige Kulturlandschaft und zeigt, wer auf oder hinter der Bühne das Sagen hat. In Form einer Liste der 100 bedeutendsten Kulturköpfe der Zentralschweiz:

Die 100 Kulturköpfe sind reich an Ideen. Sie haben schweizweit bekannte Festivals initiiert oder stehen mit aussergewöhnlichen Projekten auf den Musik- und Theaterbühnen. Sie stellen ihre Werke rund um den Globus aus. Sie üben Macht und Einfluss auf die Kulturpolitik in dieser Region aus - je nach Standpunkt mit positivem oder negativem Resultat. Sie unterstützen die Kultur hinter den Kulissen, mit Geld oder Wissen.

Sind Sie neugierig geworden? Dann lesen Sie die Liste unten! Möchten Sie das Ranking kommentieren oder Ihre eigenen Favoriten mitteilen? Dann schicken Sie diese an redaktion@kulturmagazin.ch

Top 100 (PDF, 2 MB)

Reaktionen - Liste der "vermissten" Kulturköpfe

No. 02 - Februar 2007
Achtung Gefahr! Wie Aargau Luzern in der Kultur überholt

Das Kulturmagazin hat die noch reichlich unbestimmte Vereinbarung der beiden Kantone Luzern und Aargau zum Ausgang für eine Reise in die Aargauer Kultur genommen. Und ist am Ende der Recherchen fast etwas erschrocken und neidisch ob der positiven Grundstimmung in der Kulturszene. Einer lobt den andern: Der Künstler den Kulturförderer, der Kulturförderer den Politiker usw. Tatsächlich verfügt der Kanton Aargau dank dem "Kulturprozent" und einem unabhängigen Kuratorium über ein schweizweit einmaliges Fördersystem für das aktuelle Kulturschaffen.
Was Luzern kulturpolitisch vom Aargau lernen kann und wohin man den nächsten Kulturausflug planen soll, listet dieses Kulturmagazin in einer Recherche und zahlreichen Tipps auf.

Ausserdem in dieser Ausgabe:
- Pioniere ins Stadtzentrum: Plädoyer für Kultur in der Emmenweid
- Wie die HGK ihre Einzigartigkeit beweisen muss

Artikel:
Der unterschätzte Kulturkanton. Hauptartikel
13 Gründe, auf den Aargau neidisch zu sein. Tipps für Festivals u.a.
Aargauer Kulturkalender

No. 03 - März 2007
Stägeli uf, Stägeli ab

Das Wahljahr 2007 hat begonnen. Das Kulturmagazin greift aus diesem Anlass einen Aspekt der politischen Kultur auf: die politische Karriere. Wie wird man als Zentralschweizer Bundes- oder Regierungsrat? Wer sich dem Lebensplan Bundesrat verschreibt, lässt sich auf ein Abenteuer ein. Denn spätestens im eidgenössischen Parlament wird die Sache unberechenbar. Früher war’s für Zentralschweizer noch einfacher. Mit dem Dreisatz Kollegiumsmatur, Jus-Studium in Fribourg und aktiv im (katholischen) Studentenverein hatte ein Kandidat schon gute Voraussetzungen fürs höchste politische Amt. Heute ist’s ein bisschen komplizierter.

Ausserdem in dieser Ausgabe:
- Kunstpanorama: Alles wird neu. Neuer Ort, neue Leitung
- Comix-Festival Fumetto: Interview mit alter und neuer Direktion: Sabine Witkowski und Lynn Kost

Artikel:
Kollegi und Stv reichen nicht mehr: Wie wird man Bundesrat?
An der Basis vernetzt: Wie man Regierungsrat wird
Alles wird neu: Das Kunstpanorama ist im Umbruch
Interview mit Kunstpanorama-Kurator Stephan Wittmer

No. 04 - April 2007
Ohne Filter

Selten hat in Kulturmagazin die Breite des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in der Zentralschweiz so klar aufgezeigt: Von den Wirren um die Hochschule für Gestaltung und Kunst über das Théâtre La Fourmi bis zur Napfchäsi in Luthern, vom Music Star Fabienne Louves über den "alternativen" Kulturminister Heinrich Gartentor, Obwaldner Hotelpioniere im 19. Jahrhundert bis zum bilanzierenden Theaterdirektor Dominique Mentha, – von um nur ein paar Beispiele zu nennen. Zuvorderst steht aber ein Porträt der drei Zentralschweizer Klang-KünstlerInnen Cyrill Schläpfer, Franziska Lingg und Andreas Glauser.

Artikel:
HGK: Warten auf den Meister
Bilanz bei Halbzeit: Theaterdirektor Dominique Mentha im Gespräch.

 

No. 05 - Mai 2007
Tschau Littau

Unterluzital – so könnten sich Luzern und Littau nach einer erfolgreichen Fusion auch nennen, ginge es nach Anagrammist Heini Gut. Luzern würde dann gerechtigkeitshalber im neuen, durchaus erfrischenden Städtenamen verschwinden. Anagrammatisch schwieriger wird es wohl, wenn sich dereinst noch weitere Gemeinden der Grossstadt Luzern anschliessen. Die Abstimmung zur Fusion von Luzern und Littau am 17. Juni wäre dann nur ein erster Schritt zur Grosstadt Luzern. Davon ist auszugehen, ja es ist der Region Luzern zu wünschen – auch wenn sich die lokalen Platzhirsche in einigen Gemeinden noch kräftig sträuben.
Doch was ist Littau? Pirmin Bossart, Christine Weber und Maya Jörg haben sich umgesehen. Sie berichten - ganz subjektiv und selektiv - vom Jodlerabend und der Schlagerparty, von Hirschen, Bauern und Politikern auf dem Littauerberg, vom Baumarkt Hornbach im Littauerboden und vom Zentrum Ruopigen. In sieben Stationen entsteht ein Stimmungsbild aus einer eigentümlich ländlich-städtischen Gemeinde, die vielleicht definitiv zur Stadt wird.

Eine Fusion Luzern Littau? Lauter Nutzli!

Dossier:
Big is beautiful: Kulturmagazin (März 2005) zur Grossregion Luzern

Weitere Artikel Mai 2007:
Alte Gräben im Kulturwerkplatz: Die Jury hat entschieden

 

No. 06 - Juni/Juli 2007
Das Ende der Alternativkultur

Meine Boa ist die Musik-Boa der letzten Jahre mit fantastischen, exklusiven Konzerten, für die Aficionados aus der ganzen Schweiz neidisch nach Luzern blickten. Deine Boa ist die beste freie Theater- und Tanzbühne der Zentralschweiz, die in einer ansteckenden und anstrengende Aufbruchstimmung erkämpft wurde. Seine Boa ist ein Ort der Experimente und Prozesse, der Selbstverwaltung, Basisdemokratie und des kulturellen Widerstands. Ihre Boa ist ein Ort, wo sich Hund und Punk Gute Nacht sagen, wo sich gefährliches linksradikales Gedankengut zusammenbraute.

Unsere Boa? Die gab und gibt es nicht – das Kulturzentrum für die nicht-etablierte Kultur, wie man es in der Entstehungszeit meistens ausdrückte, bedeutete allen etwas anderes, war Symbol und Projektionsfläche für Lebenshaltungen, Kulturideen, Visionen oder Ideologien. Kein anderes Kulturhaus in der Stadt Luzern hat so etwas erlebt – nicht von ungefähr hat das Kulturmagazin in den letzten Jahren über keinen anderen Kulturort so viel (und auch so umstrittenes) geschrieben wie über die Boa.

Die Boa ist, so wollen es Stadt und Stimmvolk, am 5. November 2007 Geschichte. Zeit zum Abschied nehmen gab es in der turbulenten Geschichte des Kulturzentrums, dessen Lebensdauer insbesondere in jüngster Zeit immer wieder monateweise verlängert wurde, bereits zahlreiche. Wir wollen deshalb weder wehmütig noch wehleidig zurückblicken, sondern fragen, was heute in der Kulturszene, 20 Jahre nach den ersten Theateraufführungen, anders ist. Was haben die junge Boa und der Kulturbetrieb „Südpol“, der 2008 im Kulturwerkplatz Luzern-Süd aufgehen soll, noch gemeinsam? Unsere These: Das Ende der Boa zeigt auch das sich schon lange anbahnende (vorläufig endgültige) Ende der Alternativkultur (--> Essay). Und der „Weltwoche“-Journalist und Ethnologe David Signer erläutert in einem Essay, wie schwierig es alternative Bewegungen in der postmodernen Welt haben

Artikel:
Essay: Das Ende der Alternativkultur in Luzern
Neues vom «Südpol» (Kulturwerkplatz Luzern-Süd)


Dossier:
Boa/Kulturwerkplatz Luzern-Süd

No. 07/08 - Juli/August2007
Das grosse Kulturmagazin-Sommerrätselsonderheft

Noch mehr Rätselspass! Viele tolle Preise!! Alles, was das Rätselheft begehrt: Sudoku, Mistry, Kreuzworträtsel, Suchbild, Promirätsel, Kakuro, Rätselrundgang, Promi-Quartett, Trink- und Esstest, Promi-Vermutungen, Rocksong-Rätsel, und, und, und … rätseln Sie doch selber, auf unten stehendem PDF oder noch besser im Kulturmagazin selber.

Artikel:
Das grosse Kulturmagazin-Sommerrätselsonderheft (PDF, 6MB, schwache Auflösung)
Kulturveranstaltungen in Hotels (Reportage)

No. 09 - September 2007
Monsieur le Kulturminister.
No. 11 - November 2007
Schöne Aussichten

Während Obwalden mit einer aggressiven, vom Bundesgericht zurückgestuften Strategie um Firmen und Steuerfranken buhlt, wähnt sich ein anderer Zentralschweizer Kanton dank einem ägyptischen Investor unversehens im Glück: Samih Sawiris wird in einem arg gebeutelten Kanton fast schon als Heilsbringer empfangen. Wenn man sich die Dimensionen seines geplanten milliardenschweren Ferienresorts mit Hotels, Wohnungen, Villen, Sporthalle und Golfplatz in Andermatt ruhig vor Augen führt, dann läuten erst einmal alle Alarmglocken. Man denkt an Dürrenmatt und den «Besuch der alten Dame», an unwiederbringliche (Zer-)Störung von Siedlung und Landschaft – an ein Märchen, das doch kaum gut ausgehen kann.

Die Realität ist meist vielschichtiger, und es sieht beinahe danach aus, dass Sawiris all die Raumplaner, Architekten und Zukunftsforscher Lügen straft, die beinahe mantraartig den alpinen Raum als «Brache» aufgeben wollen. Samih Sawiris ist der richtige Mann am richtigen Ort, und das auch gleich zum richtigen Zeitpunkt. Der richtige Mann, weil der charmant wirkende Investor zwar ohne Zweifel knallhart rechnet, aber nicht ohne die betroffene Bevölkerung und die Umgebung miteinzubeziehen. Andermatt ist der richtige Ort, weil sich das Urserntal für die geplante touristische Entwicklung im Sommer wie im Winter geradezu anbietet und der ganze Kanton einen wirtschaftlichen Aufschwung dringend bracueh kann. Denn Sawiris entert Andermatt zum Zeitpunkt, wo sich das Militär (vorher auch die SBB weiter unten in Uri) und Land und Arbeitsplätze fallen lässt.

Thomas Bolli, Zentralschweizer Korrespondent des «Tages-Anzeiger», dokumentiert in einer ausführlichen Recherche die wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe, die in Uri zu einer fast vorbehaltlosen Begeisterung des Projekts führen. Und er diskutiert in einem grossen Interview mit Samih Sawiris über die Geschäfts-Philosophie der Sawiris-Brüder.

Artikel:

Nach den Soldaten die Golfspieler - Recherche und Interview zu Andermatt und Sawiris (PDF)

Für ein Theater Modulable - braucht es das Luzerner Theater noch?

Kritik "Der Sturm" am Luzerner Theater



No. 12 - Dezember 2007
Ein Bild sagt Meer

„Ein Bild sagt Meer“ – unter diesem Titel präsentiert das Kulturmagazin zusammen mit dem MAZ (die Journalistenschule) eine Spezialausgabe zum Thema „Reportagefotografie“. 27 AbgängerInnen des Foto-Studiengangs am MAZ werden auf 36 Seiten im Kulturmagazin und auf dem Internet vorgestellt – eine beeindruckende Vielfalt an Themen und (jungen) Positionen.
Das Projekt ist nicht zuletzt auch eine Dokumentation der Fotografie am MAZ, die uns von der SVP zu Studentinnen in Bangladesh, von Ureinwohnern in Nicaragua zum Friedhof in Riehen bis hin zur Schweizer Fussball-Nationalmannschaft im Trainingslager in Florida führt.
Die Nummer wurde kuratiert von Nicole Aeby und Koni Nordmann (jetzige respektive ehemalige Leitung des Studiengangs Pressefotografie am MAZ).

Details und weitere Arbeiten auf: www.maz.ch/foto

Weitere Artikel:
- James bittet zum Dinner - Frau Portmann im Hotel Montana



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