Hand in Hand – Porträts von KünstlerInnenpaare

Von der Basel- bis zur Bernstrasse – Luzerns Untergrundquartier

Erfolgsgeschichten auf dem Land: Von den Stanser Musiktagen bis
zum Jazz Festival Willisau

Black: Szenenwechsel im Luzerner Theater

Barbara Mundel geht, Dominique Mentha kommt. Der anstehende Direktionswechsel am Luzerner Theater ist uns Anlass für eine weitere Theater-Nummer (die erste erschien im November 2001 und war dem freien Theater gewidmet). Natürlich darum, weil es am Ende der fünfjährigen Ära von Barbara Mundel einiges zu analysieren und zu würdigen gibt. Wir blicken aber auch voraus und fragen den neuen Intendanten Dominique Mentha, wie er die Luzernerinnen und Luzerner zum Theaterbesuch verführen will.
Artikel:
Rückblick auf die Ära Mundel
Interview Dominique Mentha

Spiel den Tell! Ein Baukasten.

Wir präsentieren den Tell als Baukasten für die gute, warme Stube. Die AutorInnen Max Christian Graeff, Renata Burckhardt, Stefan Jaeger und Beat Sterchi haben neue Mini-Tell-Stücke geschrieben. Der Fotograf Christian Hirtler ruft die wichtigsten Utensilien in Erinnerung: Armbrust, Bart, Reclam-Büchlein, Äpfel, Schwert u.a. Der Autor Otto Marchi und die Theaterschaffende Annette Windlin diskutieren über die Bedeutung der Sage. Und im Service-Teil weisen wir auf Veranstaltungen des Tell-Sommers und Publikationen zum Thema hin.
Artikel:
Gutschweizerische Konfliktlösung am Beispiel des "Tell Sommers 2004"
Boa in den Schlachthof

Zu Hause ist es am Schönsten. Ausflustipps in die Zentralschweiz.

Luzern hat keinen flughafen, der einen in die Weite katapultieren würde. Bloss das Gleis 3 im Bahnhof, das seit kurzer Zeit auch nur noch bis Mailand führt. Vielleicht sollten wir es uns also dieses Jahr zu Hause gut gehen lassen? Wir haben für Sie Argumente dafür: Neun Personen, alle in Kultur und Tourismus engagiert, geben Tipps für kulturelle Naherholungsgebiete in der Zentralschweiz, für magische und magisch schöne Orte, für Kathedralen aus Bäumen und die schwarze Madonna und auch für einen Ausflug nach Genua. Würde die gewonnene Ruhe doch einmal in den Unruhezustand kippen, liessen sich die unzähligen Festivals als weitere Gründe zum Zuhausebleiben aufführen. Und wen die Sehnsucht trotz allem noch zerreisst, der tröste sich mit Latte Macchiato (oder halt Milchkaffee) im Bahnhofsbuffet und flaniere auf der Meile 3.
Artikel:
Seetal und schwarze Madonna in Einsiedeln - 2 Ausflugstipps
Interview mit Regierungsrat Anton Schwingruber zum Sparpaket

Luzern-Havanna. Ein Land zum Träumen? Kuba in Luzern

Kuba hat in den letzten 45 Jahren auch in Luzern zahlreiche Menschen zum Träumen veranlasst. Junge, linke, jedenfalls aufgeweckte Männer und Frauen aus Luzern, die mittlerweile in Konzernleitungen, Chefredaktionen, Parlamenten und an weiteren Schaltstellen der Gesellschaft sitzen, liessen sich von der kubanischen Revolution verzaubern oder doch begeistern, leisteten gar Freiwilligenarbeit auf kubanischen Plantagen. Was ist aus den Träumen geworden?
Tania Quintero nahm den Flug Havanna-Zürich einfach, in Luzern hat sie, die engagierte unabhängige kubanische Journalistin, Asyl erhalten. Der SP-Nationalrat Hans Widmer hat sich mit ihr über Visionen und Klischees der beiden Länder unterhalten.
Andersdenkende werden heute in Sammelprozessen zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt, wie etwa der wichtigste, noch auf Kuba lebende Dichter Raul Rivero. Wir drucken einen Originaltext von Rivero ab.
Und Redaktionsmitglied Beat Bieri berichtet, wie ein Dokumentarfilm über Rivero auch noch im Jahr 2004 Wirbel auslösen kann.
Artikel:
Beat Bieri über den "Fall" Rivero
Boa in den Schlachthof? Eine Analyse der Emotionen

Am Rand - auf in die Täler! Ausflüge ins Meiental und nach Muotathal

Regt sich auch an den Zentralschweizer Rändern so starker Widerstand gegen die geplante Neue Regionalpolitik (NRP) des Bundes regt, wie er etwa aus der Westschweiz zu vernehmen ist? Fühlt man sich auch im Meiental oder im Muothatal alleine gelassen und fürchtet die Abwanderung?
Wir laden Sie ein, an unserer Berg- und Talfahrt teilzunehmen. Reisen Sie mit ins Muothatal, das sich mit seiner Ursprünglichkeit eine Art «Label» geschaffen hat: Man kennt die Wetterschmöcker, die Volksmusik und das Theater weitherum, in Szenkreisen war auch mal der harte Rock aus dem Schwyzer Tal beliebt. Ganz anders ist die Situation im viel kleineren Meien im Meiental, wo die Schule nicht mehr im Dorf steht und wo der Gemeindepräsident Roland Gamma für die Zukunft aufgrund fehlender Perspektiven für die Jungen eher schwarz sieht.
Artikel:
Meiental: Da, wo die Schule nicht mehr im Dorf steht

Immer diese Nachbarn! Die andere Seite der Party
Es wäre ein leichtes gewesen, als Kulturmagazin, das dem urbanen, kulturellen Leben verpflichtet ist, über Nachbarn herzuziehen, die sich über Lärm bei Kulturveranstaltungen und Partys beschweren. Anlässe dazu gäbe es genügend, denn zuweilen beschleicht einen das ungute Gefühl, dass mit präventiven Klagedrohungen und Einsprachen Projekte schon in der Anfangsphase allzu früh scheitern. Eine solche «Klagenummer» schien uns zu vorhersehbar. Deshalb haben wir «die andere Seite der Party» besucht: NachbarInnen von Kulturhäusern, Bars und Discos. Wir waren auf harte Worte gefasst und erlebten vorwiegend Überraschendes: Getroffen haben unsere ReprterInnen viele Personen, die der Lärm zwar stört, die aber auch mit Verständnis das Treiben verfolgen oder ertragen.

Jetzt - das Verweilen im Augenblick

Zum dritten Mal haben wir uns von einem Kurator überraschen lassen und selber nur wenige redaktionelle Seiten und den Veranstaltungskalender gestaltet. Entstanden ist durch die Initiative des Obwaldner Kulturvermittlers und DRS1-Redaktors Geri Dillier ein wunderbares «Notizbuch» in Text und Bild zum Thema «Jetzt». Dillier bat die AutorInnen Heidy Gasser, Sabina Naef, Marbeth Reif, Max Huwyler, Paul Dorn und Heinz Stalder sowie die Künstlerin Judith Albert um Momentaufnahmen, um Streiflichter des Augenblicks.
Die vorliegende Nummer ist ein weiteres Zeichen dafür, dass sich «die Luzerner Monatszeitschrift mit Kulturkalender» kontinuerliche in den ganzen Kulturraum Zentralschweiz vorwagt. Die meisten Beiträge der kuratierten Nummer stammen aus dem Kanton Obwalden, und die redaktionellen Artikel gucken auch über die Kantonsgrenzen hinaus: Das Engagement der Stadt Luzern bei der Turbine Giswil und eine Rundschau zur Kulturpolitik im Kanton Schwyz sind die weiteren Schwerpunkte dieser Nummer.
Artikel:
Schwyz ist ein hartes Pflaster: Eine Rundschau zur Kulturpolitik










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