
September 2000, die frisch gebackene Luzerner Kulturchefin heisst Rosie Bitterli und sagt im Kulturmagazin: «Es wird immer wieder Phasen der Unsicherheit geben. Das gehört dazu. Und sobald alle Probleme gelöst sind, wird und muss sich wieder Neues bilden, das mit Unsicherheiten verbunden ist, für das es sich aber zu kämpfen lohnt.»
Exakt 10 Jahre später wissen wir: Es gab und gibt Neues (Südpol, Treibhaus, vielleicht einmal die Salle modulable), es gab und gibt Unsicherheiten (Boa, Frigorex, vielleicht einmal das Treibhaus), es wurde und wird gekämpft (für die Boa, aktuell für die kulturelle Nutzung der Zbinden-Druckerei).
Redaktor Christoph Fellmann hat Bilanz gezogen über das bisherige Wirken der oft umstrittenen Kulturchefin. Ein Bericht über Rosie Bitterli und ihr kulturpolitisches Powerplay. Und ja, sie macht noch ein paar Jahre weiter.
Schluss mit der Giesskanne?
Nach der Kritik an der Kulturförderung des FUKA-Fonds fragt man sich: wie weiter? Braucht Luzern ein neues Förderungsmodell für die Pop- und Rockszene? Pirmin Bossart hat die Lösung nicht gefunden, sich aber in der Szene umgehört – die Meinungen sind gemacht und gehen weit auseinander.
Mit dem Rücken zur Rigi
Die Luzerner Seegemeinden Weggis, Vitznau und Greppen sind unter Druck. Immer mehr Investoren buhlen um Seesicht am Rigisüdfuss. Eine Exkursion mit dem Experten Sepp Rothenfluh schärft den Blick für laute Kisten, integrative Ortsbilder und uneinsichtige Politiker.
«Im Herzen bleib ich immer Punk»
Als Sedel-Vorstand, Mitorganisator des Kick’n’Rush und DJ ist Marco Liembd ein aktiver Mitstreiter der Luzerner Alternativkultur. Wie lässt sich sein neuer Posten als Musikchef von Radio Pilatus damit vereinbaren? Liembd erklärt’s im Kulturmagazin-Interview.
Ausserdem:
«Es hat sich unbedingt gelohnt»: Drei Bands berichten über ihre Deutschlandtour.
DU bei Pilatus?!? - Interview mit dem neuen Pilatus-Musikchef Marco Liembd
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